Laura Dahlmeier empfängt Büscher Karwendelläufer im Ziel

Vor atemberaubender Bergkulisse ging am 31. August 2019 die 11. Ausgabe des Karwendelmarschs über die Bühne. Mit dabei war auch die ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier, die sich bei den Damen den Sieg in der 52 Kilometer langen Königsklasse über 2281 Höhenmeter mit einem neuen Streckenrekord von 04:51:11 sichern konnte. Die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2016/17 und Doppel-Olympiasiegerin nahm zum ersten Mal beim Karwendelmarsch teil. Vorjahressieger Alexander Lieb aus Weerberg gewann auch in diesem Jahr wieder den Karwendellauf der Herren. 2.500 Teilnehmer aus 29 Nationen durchquerten den größten Naturpark Österreichs.  Von Scharnitz ausgehend führte die Strecke über den Schafstallboden, das Karwendelhaus, die Ladizalm, die Falkenhütte, Eng (Ziel der 35 Kilometer langen Route), die Binsalm, den Gramai Hochleger, die Gramaialm und die Falzturnalm bis nach Pertisau am Achensee. Dabei waren auch, wie in den letzten drei Jahren, wieder einige Läufer aus Freudenberg. Bei besten Bedingungen und strahlend blauen Himmel endete der Lauf für zwei Sportler wegen gesundheitlichen Problemen nach 35 Kilometer in der Eng. Alle anderen kamen überglücklich in Pertisau an. Dabei durfte ein Foto zusammen mit Laura Dahlmeier als Belohnung natürlich nicht fehlen.

52 Kilometer Lauf:

Julia Rosenthal, W30, 6:52:15 (TV Büschergrund)

Michael Kern, M40, 7:19:35 (Gosenbach)

Volker Seidel, M50, 7:47:35 (TV Büschergrund)

Olaf Giebeler, M50, 7:55:35 (TV Büschergrund)

Tim Seidel, MH, 9:26:44 (Fortuna Freudenberg)

35 Kilometer Lauf:

Patrick Goerke, M45, 4:55:38 (TV Büschergrund)

Björn Lorsbach, M50, 6:05.13 (Fortuna Freudenberg)

Geheimtipp: Gletschermarathon Pitztal-Imst

Karin Löw 4:07:01h

Läufer des TV Büschergrund am 07.07.2019 beim Marathon am Start

Am 06.07.2019 reisten wir ins Pitztzal an, um an der 14. Auflage des Gletschermarathons im Pitztal teilzunehmen. Ja, wir geben zu, das auf der Homepage veröffentlichte Höhenprofil macht den Marathon auch für nicht extrem austrainierte Marathoncracks attraktiv.

Die Startunterlagenausgabe am Vortag war gekoppelt mit der üblichen Pastaparty, wo neben einer Auswahl verschiedener Pasta auch heimische Knödelvarianten angeboten wurden. Schon hier fiel uns die gute Organisation und die zahlreichen Helfer auf.

Start des Marathons war am kommenden Morgen um 8:00 Uhr im Talende bei Mandarfen am Fuße des Pitztaler Gletschers. Allen Läufern wurde ein kostenloser Transfer mit dem Shuttlebus zum Start und später vom Ziel wieder dorthin angeboten. Dieser Bus nahm dann auch das aufgegebene Gepäck der Läufer mit in den Zielbereich. Das überschaubare internationale Teilnehmerfeld von nur ca. 220 Läuferinnen und Läufern ließ kein Drängeln oder Anstehen (selbst vor den Damentoiletten) entstehen und so begaben wir uns pünktlich und entspannt auf die 42 KM lange Strecke. Amüsiert hat uns, dass weitere siegerländer Athleten am Start waren: Die komplette Lauffamilie Bürgel vom ASC Weissbachtal.

Die ersten 1,5 KM geht es erst einmal bergauf bis zur Talstation der Gletscherbahn bevor man auf die Talstrecke abbiegt und viele Kilometer sanft bergab talwärts läuft. Die Bergkulisse ist beeindruckend und das Streckenprofil lässt ein Genießen des atemberaubenden Panoramas zu.

Bei KM 25 wendet sich sprichwörtlich die Strecke: Denn neben den über 1.000 Höhenmetern bergab müssen nun auch knackige 313 Aufstiegshöhenmeter bis zum Ziel überwunden werden. Etliche Verpflegungsstation mit zahlreichen Helfern standen unterstützend an der Stecke bereit. Die letzte wirklich steile Bergabpassage zwischen KM 35 und KM 39 ließ die Oberschenkel ordentlich schmerzen und man freut man sich auf den letzten 3 KM langen Anstieg ins Ziel.

Geschafft: Im Zieleinlauf wurden wir persönlich mit Namen begrüßt und gefeiert und alle stolzen Finisher bekamen ihre verdiente Medaille umgehängt und sofort ein Finisherfoto überreicht.

Fazit: Dieser Marathon ist eine absolute Empfehlung. Die Bergkulisse ist beeindruckend und die Organisation und das Preis-/Leistungsverhältnis perfekt. Man spürt, der Tourismusverband als Veranstalter bemüht sich, Sportler und Zuschauer in das wunderschöne Pitztal zu locken. Uns hat man begeistert. Und so werden wir voller Stolz in Zukunft das schöne Finisher Shirt bei den Läufen mit dem Lauftreff des TV Büschergund durch die heimischen siegerländer Wälder tragen und so für den Pitzzaler Gletschermarathon werben. (Karin Löw)

Olaf Giebeler 3:46:26h

TV glänzte bei Festumzug in Alchen

Am Sonntag begeisterte das Skiliftteam des TV Büschergrund mit ihrem selbstgebauten „Gondel-Wagen“ tausende Besucher beim fahrenden Festzug zur 675-Jahr-Feier. Auch wenn man im Sommer nicht unbedingt an Schnee denkt, so ließ die Après-Ski-Stimmung am Wagen bei manch einem Zuschauer schon Vorfreude auf den nächsten Winter im Weidekamp aufkommen. Bei idealen Bedingungen schlängelte sich der Zug, der aus 47 Gruppen bestand, durch die Straßen bis zum Festzelt am Sportplatz. Dort wurde bis zum Ausklang des Festes am Abend gefeierte.

6. Platz für ReSiHeDi

Auch in diesem Jahr ging es für Firmen und Vereine wieder in den Sand. Zum 12. Mal richtete der VC ´73 Freudenberg und der TV Büschergrund miteinander den Beach-Cup in der RWE-Arena am Schulzentrum Büschergrund aus. 11 Mix-Mannschaften bestehend aus zwei Männern und zwei Frauen kämpften am „Strand“ von Büschergrund gegeneinander um den begehrten Wurstkorb. Dabei war auch das Team ReSiHeDi vom TV Büschergrund, welches in veränderter Mannschaftaufstellung diesmal mit Kirstin Bley, Kathi Schneider, Dietmar Moll und Henning Münker antrat. Sie belegten nach sensationellen Siegerspielen gegen den späteren Zweitplatzierten einen verdienten 6. Platz.

RUN durch die schönen Büscher Wälder

Der 23. Büscher Waldlauf, der zugleich die 2. Etappe der Rothaar-Laufserie bildet, ließ am vergangenen Samstag das Läuferherz erstrahlen. Beste Bedingungen, kombiniert mit den schönen Laufstrecken durch die Büscher Wälder und ein überwältigendes Kuchenbuffet als Belohnung, schaffte zufriedene Sportler. Insgesamt 423 Läufer gingen auf die schwere Strecke, die bis zu dem Windpark Knippen führte. Bei den Männern siegte über die 10.000 Meter der Berglauf-Spezialist Tim Dally vom TUS Deuz in 34:25 Minuten. Schnellste Frau war in diesem Jahr die für den TV Laasphe startende Franziska Espeter in 41:31 Minuten. Julia Rosenthal vom TV Büschergrund durchlief das Ziel als zweitschnellste Frau in 44:04 Minuten. Über die 5.000 Meter siegte Antonio Di Teodoro von der LG Kindelsberg in 19:16 Minuten und Jolanda Espeter in 23:24 Minuten. Die Walker-Strecke wurde erstmals auf 7.500 Meter verlängert, sodass sie auch für das Sportabzeichen genutzt werden kann. Hier siegte der Olper Hajo Siewer in 52:04 Minuten und bei den Frauen Ulrike Setzer-Britwurm vom TSG Helberhausen in 53:24 Minuten. Im Kinderland wurden die Bambini mit Medaille, Urkunde und kleinem Präsent für ihre Teilnahme geehrt. Dies übernahm neben dem Jugendvorstand Michael Hillger auch Daniel Knie als Vertreter der Stadt Freudenberg und „Flip“, welcher die Kinder bei ihrem Lauf über die 300 Meter lange Strecke begleitete. Der schnellste Schüler über die 2.000 Meter war Jonas Schmidt vom SC Rückershausen in 7:06 Minuten. Bei den Schülerinnen überragte Lina Schneider vom ASC Wießbachtal in 8:21 Minuten. Bei der großen Tombola für alle Läufer gab es während der Siegerehrung im Anschluss wieder schöne Preise zu gewinnen. Im Rahmen des Büscher Waldlaufs wurde auch wieder eine Stadtmeisterschaft bei den Schülern und den 5000 Meter durchgeführt. Die Sieger wurden mit einer Freibad Karte belohnt. Insgesamt war es wieder mal eine gelungene Veranstaltung, die besonders den vielen Helfern zu verdanken ist.

Die Ergebnisse finden sich im Menü unter Büscherwaldlauf.