Ehemalige TGW Gruppe feierte 20-Jähriges Jubiläum

Mit „Mambo No.5“ fing es damals an. Als beim Nikolausturnen des TV Büschergrund eine Gruppe von sieben- bis neunjährigen Mädchen in blau gemusterten Turnanzügen auf die gelben Matten trat und dem Publikum auf die flotte Musik eine einigermaßen synchrone Übung präsentierte. Das war im Dezember 1999 und die kleinen Mädchen von damals sind mittlerweile erwachsen geworden. Am vergangenen Wochenende haben wir uns deshalb auf eine kleine Zeitreise begeben und an die letzten 20 Jahre erinnert. Zum Glück existieren von fast allen Auftritten Fotos oder Videos. Die sind zwar größtenteils alle unscharf und verpixelt, aber wir haben sie uns natürlich trotzdem angesehen.

Der Zusammenhalt in unserer Gruppe ist stark. Mehr als stark. In unserer aktiven Turnkarriere haben die sportlichen Höhepunkte, wie z.B. der dritte Platz beim Landesturnfest in Gütersloh sowie die erfolgreiche Teilnahme am Deutschen Turnfest in Frankfurt den Zusammenhalt ebenso geprägt wie die vielen gemeinsamen Auftritte bei Vereinsfesten, verregnete Wochenenden beim Gillerbergfest, eine „Fluch der Karibik“ Musical Aufführung oder die Kurztrips an die Bigge und nach Winterberg, weshalb wir uns auch diesen Ort auch als Ziel für die Jubiläumsfahrt ausgesucht haben.
Auf dem Programm standen neben Essen, Quatschen und Entspannen vor allem auch ein Ausflug in den Erlebnispark Kappe, damit wir uns immerhin noch ein bisschen sportlich zu betätigen.
Von der damaligen Turngruppe ist nämlich leider nicht mehr viel übrig geblieben. Nur noch eine TGWlerin wohnt in Büschergrund. Der Rest lebt deutschlandweit verteilt in Siegen, Köln, Aachen, Münster, Arnsberg und Würzburg.
Als die Ersten damals in andere Städte zogen, war es hart, dennoch ist der Kontakt zu den „Turnkolleginnen“ nie abgerissen – auch dank WhatsApp und Instagram. Seit 2011 treffen wir uns jedes Jahr genau ein Mal: Beim Weihnachtswichteln kurz vor Heiligabend. Damit wir uns im Jubiläumsjahr wenigstens zweimal sehen, kam uns der Gedanke von einem gemeinsamen Wochenende im Sommer und wir haben die gemeinsame Zeit sehr genossen.

Wir möchten uns besonders bei unserer Gruppenleiterin Birgitt Zander bedanken, unter deren Regiment 🙂 wir auf und zusammengewachsen sind.

Laura Dahlmeier empfängt Büscher Karwendelläufer im Ziel

Vor atemberaubender Bergkulisse ging am 31. August 2019 die 11. Ausgabe des Karwendelmarschs über die Bühne. Mit dabei war auch die ehemalige deutsche Biathletin Laura Dahlmeier, die sich bei den Damen den Sieg in der 52 Kilometer langen Königsklasse über 2281 Höhenmeter mit einem neuen Streckenrekord von 04:51:11 sichern konnte. Die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2016/17 und Doppel-Olympiasiegerin nahm zum ersten Mal beim Karwendelmarsch teil. Vorjahressieger Alexander Lieb aus Weerberg gewann auch in diesem Jahr wieder den Karwendellauf der Herren. 2.500 Teilnehmer aus 29 Nationen durchquerten den größten Naturpark Österreichs.  Von Scharnitz ausgehend führte die Strecke über den Schafstallboden, das Karwendelhaus, die Ladizalm, die Falkenhütte, Eng (Ziel der 35 Kilometer langen Route), die Binsalm, den Gramai Hochleger, die Gramaialm und die Falzturnalm bis nach Pertisau am Achensee. Dabei waren auch, wie in den letzten drei Jahren, wieder einige Läufer aus Freudenberg. Bei besten Bedingungen und strahlend blauen Himmel endete der Lauf für zwei Sportler wegen gesundheitlichen Problemen nach 35 Kilometer in der Eng. Alle anderen kamen überglücklich in Pertisau an. Dabei durfte ein Foto zusammen mit Laura Dahlmeier als Belohnung natürlich nicht fehlen.

52 Kilometer Lauf:

Julia Rosenthal, W30, 6:52:15 (TV Büschergrund)

Michael Kern, M40, 7:19:35 (Gosenbach)

Volker Seidel, M50, 7:47:35 (TV Büschergrund)

Olaf Giebeler, M50, 7:55:35 (TV Büschergrund)

Tim Seidel, MH, 9:26:44 (Fortuna Freudenberg)

35 Kilometer Lauf:

Patrick Goerke, M45, 4:55:38 (TV Büschergrund)

Björn Lorsbach, M50, 6:05.13 (Fortuna Freudenberg)

Geheimtipp: Gletschermarathon Pitztal-Imst

Karin Löw 4:07:01h

Läufer des TV Büschergrund am 07.07.2019 beim Marathon am Start

Am 06.07.2019 reisten wir ins Pitztzal an, um an der 14. Auflage des Gletschermarathons im Pitztal teilzunehmen. Ja, wir geben zu, das auf der Homepage veröffentlichte Höhenprofil macht den Marathon auch für nicht extrem austrainierte Marathoncracks attraktiv.

Die Startunterlagenausgabe am Vortag war gekoppelt mit der üblichen Pastaparty, wo neben einer Auswahl verschiedener Pasta auch heimische Knödelvarianten angeboten wurden. Schon hier fiel uns die gute Organisation und die zahlreichen Helfer auf.

Start des Marathons war am kommenden Morgen um 8:00 Uhr im Talende bei Mandarfen am Fuße des Pitztaler Gletschers. Allen Läufern wurde ein kostenloser Transfer mit dem Shuttlebus zum Start und später vom Ziel wieder dorthin angeboten. Dieser Bus nahm dann auch das aufgegebene Gepäck der Läufer mit in den Zielbereich. Das überschaubare internationale Teilnehmerfeld von nur ca. 220 Läuferinnen und Läufern ließ kein Drängeln oder Anstehen (selbst vor den Damentoiletten) entstehen und so begaben wir uns pünktlich und entspannt auf die 42 KM lange Strecke. Amüsiert hat uns, dass weitere siegerländer Athleten am Start waren: Die komplette Lauffamilie Bürgel vom ASC Weissbachtal.

Die ersten 1,5 KM geht es erst einmal bergauf bis zur Talstation der Gletscherbahn bevor man auf die Talstrecke abbiegt und viele Kilometer sanft bergab talwärts läuft. Die Bergkulisse ist beeindruckend und das Streckenprofil lässt ein Genießen des atemberaubenden Panoramas zu.

Bei KM 25 wendet sich sprichwörtlich die Strecke: Denn neben den über 1.000 Höhenmetern bergab müssen nun auch knackige 313 Aufstiegshöhenmeter bis zum Ziel überwunden werden. Etliche Verpflegungsstation mit zahlreichen Helfern standen unterstützend an der Stecke bereit. Die letzte wirklich steile Bergabpassage zwischen KM 35 und KM 39 ließ die Oberschenkel ordentlich schmerzen und man freut man sich auf den letzten 3 KM langen Anstieg ins Ziel.

Geschafft: Im Zieleinlauf wurden wir persönlich mit Namen begrüßt und gefeiert und alle stolzen Finisher bekamen ihre verdiente Medaille umgehängt und sofort ein Finisherfoto überreicht.

Fazit: Dieser Marathon ist eine absolute Empfehlung. Die Bergkulisse ist beeindruckend und die Organisation und das Preis-/Leistungsverhältnis perfekt. Man spürt, der Tourismusverband als Veranstalter bemüht sich, Sportler und Zuschauer in das wunderschöne Pitztal zu locken. Uns hat man begeistert. Und so werden wir voller Stolz in Zukunft das schöne Finisher Shirt bei den Läufen mit dem Lauftreff des TV Büschergund durch die heimischen siegerländer Wälder tragen und so für den Pitzzaler Gletschermarathon werben. (Karin Löw)

Olaf Giebeler 3:46:26h

TV glänzte bei Festumzug in Alchen

Am Sonntag begeisterte das Skiliftteam des TV Büschergrund mit ihrem selbstgebauten „Gondel-Wagen“ tausende Besucher beim fahrenden Festzug zur 675-Jahr-Feier. Auch wenn man im Sommer nicht unbedingt an Schnee denkt, so ließ die Après-Ski-Stimmung am Wagen bei manch einem Zuschauer schon Vorfreude auf den nächsten Winter im Weidekamp aufkommen. Bei idealen Bedingungen schlängelte sich der Zug, der aus 47 Gruppen bestand, durch die Straßen bis zum Festzelt am Sportplatz. Dort wurde bis zum Ausklang des Festes am Abend gefeierte.